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Entstehungsgeschichte
des Minigolfes Die
eigentliche Geburtsstunde des Bahnengolfsports schlug 1953 in
Locarno. Der Schweizer Paul Bongni setzte nach zweijährigen
Konstruktionsplanungen seine Idee um, einen genormten
Golfplatz für Jedermann zu bauen. Dabei befolgte er die vom
Golf bekannten Grundsätze des sportlichen Spiels: Auf 18
Bahnen muss der Ball mit einem Schläger über eine bestimmte
Distanz und diverse Hindernisse ins Loch geschlagen werden.
Die natürlichen Hindernisse des klassischen Golfs ersetzte
Bongni durch künstliche Aufbauten. Seine Bahnen meldete er
unter dem Namen "Minigolf" als Patent an und schuf
damit die Voraussetzung, dass baugleiche Minigolfbahnen nach
denselben Kriterien überall angelegt werden konnten. 1962
existierten in Europa bereits rund 120 Minigolf-Sportanlagen.
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